Herzlich Willkommen bei den Laubfrschen,

der Kinder- und Jugendgruppe des Natur-

     schutzbundes (NABU) Bad Camberg.

 

 

Neues von der Bienenweide

Habt Ihr schon mal an der Bienenweide nachgesehen? Nein? Na, dann wird’s aber höchste Zeit! Es blüht dort momentan in allen Farben; so was kann sich kein Maler ausdenken. Die Bienen und Hummeln wissen gar nicht mehr, wo sie zuerst hinfliegen sollen, so groß ist das Blütenangebot.

Ein paar Eindrücke auf unserer Foto-Seite...

 

Wo kommt eigentlich all das Wasser her, das aus unseren Wasserhähnen läuft, mit dem wir uns jeden Tag waschen, das wir zum Kochen verwenden und mit dem wir unsere Blumen gießen? Und das so sauber ist, daß wir es bedenkenlos trinken können?

Bei einem Besuch des Bad Camberger Wasserwerks und des Hochbehälters an der Kreuzkapelle sind wir dieser Frage nachgegangen und haben viele Antworten erhalten.

Mehr dazu wie immer auf unserer >>> Foto-Seite <<<

 

Westerwald, wir kommen...

Zusammen mit den Buntspechten aus Niederselters haben die Laubfrösche ein Wochenende im Hildegardishof in Waldernbach im Westerwald verbracht.

Ausführlicher Erlebnisbericht und viele Fotos auf unserer Freizeiten-Seite.

 

111 Jahre NABU – Grund genug zum Feiern.

Wer schnell genug war, konnte beim Landes­verband in Wetzlar 10 Tütchen mit Samenmi­schungen für eine Bienenweide ergattern. Die NAJU Bad Camberg gehörte zu den ersten, und so ziert jetzt eine weitere Attraktion den städti­schen Kurpark. Unter Beteiligung der lokalen Presse und des Grünflächenamts wurde die Bie­nenweide am 8. April strategisch günstig direkt neben dem fast ausgebuchten Insektenhotel ange­legt. Ende Mai sollen die aufgeblühten Kräuter die NAJU-Aktivisten dazu inspirieren, dem NABU als Geburtstagsgeschenk einen künstlerischen Blu­menstrauß zu überreichen.

Hier die Fotos vom Arbeitseinsatz.

Auch sonst war der April wieder mit NAJU-Pro­gramm erfüllt. Am 24. wurde in der Nähe von Dom­bach eine Frühlingswiese buchstäblich unter die Lupe genommen.

Eine Leine diente als Begrenzung des Wiesen­paradieses, anschließend wurde untersucht, was auf einem kleinen Stückchen Land alles zu finden ist. Bei Scharbockskraut und Buschwindröschen ist es bei weitem nicht geblieben. Am Schluß stan­den der Sumpf-Baldrian und ein Spinnen-Kokon auf der Inventarliste, und auch verschiedene Schnecken und Ameisen fanden ihren Weg in die Becherlupen. Kein Wunder, daß die Zeit mal wie­der viel zu schnell verging...

Hier die Bilder.

 

Oft genug hat uns der Winter einen Streich gespielt, und zwei mal mußten wir unsere Aktion deswegen verschieben. Aber dann war es endlich soweit: am 6. und am 13. März haben wir trotz der teilweise fast arktischen Wetterbedingungen die Nistkästen rund um Schwickershausen kontrolliert und gereinigt.

Bilder und Highlights gibt’s wie immer auf der Foto-Seite.

 

Frühling läßt sein blaues Band

Wieder flattern durch die Lüfte.

Süße, wohlbekannte Düfte

Streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen warten schon,

wollen balde kommen.

Horch! Von fern ein leiser Harfenton.

Frühling, ja Du bist’s,

Dich hab ich vernommen.

Eduard Mörike

 

Jetzt neu auf unserer Seite:

Der Jahresrückblick für 2009.

Und endlich mal was Neues bei Schon gewußt...?: der Kormoran, Vogel des Jahres 2010.

 

Ab in die Pilze...

Am 2. Oktober hatten wir den bekannten Pilz-Experten Bern- hard Broschart zu Besuch. Obwohl das Wetter für die Pilze viel zu trocken war, haben wir 34 verschiedene Arten gefunden und anschließend ein köstliches Pilzgericht zubereitet.

Eindrücke von diesem Tag findet Ihr wie immer auf unserer Foto-Seite...

 

Neulich im Kräutergarten...

Erinnert Ihr Euch noch? Im August 2007 haben wir neben dem Kräutergarten im Kurpark das Insektenhotel gebaut. Schon während des Baus haben eine ganze Menge Insektenaugen (und glaubt mir, das sind ganz schön viele...) sehnsüchtig und erwartungsvoll die Fertigstellung verfolgt. Nicht lange danach sind die ersten Krabblerfamilien mit Sack und Pack und mit Kind und Kegel in ihre Eigentumswohnungen eingezogen.

Wer jetzt zum Insektenhotel geht und genau hinschaut, kann auch erkennen, welche Zimmer bewohnt sind – diese sind vorne mit Lehm, Steinchen, Kitt o.ä. verschlossen.

An einigermaßen warmen Tagen kann man auch jetzt im Herbst noch emsiges Treiben beobachten: Spinnen lauern in Spalten und warten auf unvorsichtige Fliegen, Schlupfwespen prüfen die Strohhalme, ob sich Eier anderer Insekten darin befinden und legen dort dann ihre eigenen Eier hinein, und eine Lehmwespe ist immer noch auf Wohnungssuche...

Fotos: T. Fittkau

Wer’s ganz genau wissen will: das Viech heißt Ancistrocerus nigricornis...

 

 

 

 

 

Erfolgreicher Nachweis der Haselmaus in Bad Camberg durch die NAJU

Bei der Großen Nußjagd am 27. Oktober 2007 gelang es den Laubfröschen, das Vorkommen der Haselmaus in Bad Camberg zu belegen. Eine der aufgesammelten  Haselnüsse wies eindeutige Nagespuren der Haselmaus auf. Dies wurde in einem Schreiben des NAJU-Landesverbandes bestätigt. Damit ist es amtlich: das Gebiet zwischen Kurpark und Waldschloß ist nicht nur ein geeigneter Lebensraum für die Haselmaus, sie kommt dort auch tatsächlich noch vor.

Den Laubfröschen wurde daraufhin das Haselmausforscher- Diplom verliehen. Den erfolgreichen Nußjägern herzlichen Glückwunsch!

Im übrigen ist die Haselmaus gar keine Maus, sondern ein Bilch, und somit verwandt mit den Siebenschläfern.

Hier findet Ihr

mehr dazu:

► der Brief

► das Diplom

Weitere Ergebnisse, Bilder und Geschichten unter www.nussjagd-hessen.de