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Auf dieser Seite findet Ihr in mehr oder weniger
regelmäßigen Abständen Wissenswertes, Interessantes oder auch Lustiges aus
der Natur – Geschichten über Tiere oder das Portrait einer Pflanze, die man
gerade draußen finden kann, vielleicht auch mal eine Bastelanleitung oder
ein Spiel, das man draußen spielen kann...
Laßt Euch einfach überraschen und schaut öfter mal
vorbei!
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Was
war das denn? Ein großer schwarzer Vogel, der am Flußufer entlang fliegt.
Ein Rabe vielleicht? Nein, viel zu groß! Und auch der Hals: viel zu lang
für einen Raben.
Ein Kormoran war’s, der hier am Fluß auf der Jagd nach
Fischen ist.
Seine Vorliebe für Fische ist es, die ihm bei Anglern
und Fischern alles andere als einen guten Ruf eingebracht hat. Deshalb ist
er im 19. und 20. Jahrhundert auch so intensiv bejagt worden, daß er in
Deutschland fast ausgestorben war. Inzwischen ist er jedoch unter Schutz
gestellt worden, und sein Bestand hat sich wieder gut erholt. Der NABU hat den Kormoran
zum Vogel des Jahres 2010 gewählt.
Sein Hauptverbreitungsgebiet in Deutsch- land erstreckt
sich vor allem auf die Küs- tengebiete, aber auch an vielen Seen und entlang
größerer Flüsse ist er häufig anzu- treffen.
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Foto:
NABU / Florian Möllers
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Problematisch
wird die Situation überall dort, wo die Interessen der Menschen und der
Kormorane aufeinandertreffen. Ein erwachsener Kormoran frißt pro Jahr etwa
150 kg Fische; und die holt er sich eben dort, wo sie am leichtesten zu
erbeuten sind – und dazu gehören z.B. auch Fischzuchtteiche. Klar, daß die
Betreiber solcher Anlagen es nicht gerne sehen, wenn sich die schwarzen
Vögel hier kostenlos bedienen. Dabei wäre es in den meisten Fällen wohl
recht einfach, die Teiche mit Netzen gegen unerwünschte Ein- dringlinge zu
schützen.
Wie
erbittert die Diskussion um den Kormoran geführt wird, ist gut auf den
entsprechen- den Seiten von wikipedia nachzulesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kormoran_(Art))
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Kormoran_(Art))
Sein Heißhunger auf Fisch wird von den Menschen
manchmal aber auch ausgenutzt. In China z.B. werden Kormorane als
Jagdgehilfen verwendet; den Vögeln werden Ringe um den Hals ge- legt, damit
sie die gefangenen Fische nicht verschlucken können, und wenn sie von ihrem
Beute- zug zurück sind, nimmt man ihnen die Fische weg.
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Seine Größe und seine glänzende schwar- ze Farbe haben
dem Kormoran auch den Namen ’Seerabe’ eingebracht. Das kommt auch in seinem
wissenschaftlichen Namen zum Ausdruck: Phalacrocorax carbo. Corax
ist die lateinische Bezeichnung für den Raben, und carbo bedeutet nichts anderes
als Kohle.
Der deutsche Name Kormoran beruht vermutlich – ähnlich
wie beim Uhu oder beim Zilpzalp – auf den Lautäußerungen der Vögel. Ihre
Stimme ist nicht gerade als melodiös zu bezeichnen; ihr heiseres ’korr
korr’ oder ’chrochro’ gleicht eher einem Husten als einem Gesang...
Aber prächtig anzuschauen sind die stattli- chen, fast
1 Meter großen Vögel schon. Sie können gut tauchen und schwimmen, und bei
Gefahr schaut nur noch der Kopf mit den grünen Augen und dem langen gel- ben
Hakenschnabel aus dem Wasser. Ihr Gefieder ist jedoch nicht wasserdicht,
und deshalb sitzen sie, nachdem sie das Was- ser wieder verlassen haben,
mit ausgebreiteten Flügeln am Ufer, um sich trocknen zu lassen.
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Foto:
NABU / Florian Möllers
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Wollt Ihr mehr über den Kormoran
erfahren? Dann schaut nach beim NABU:
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/vogeldesjahres/2010-kormoran/
Hier findet Ihr jede Menge Informationen,
Bilder, Broschüren...
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