|
|
|
Aktivitäten der Laubfr sche
2006
„Das große
Krabbeln“ – Die faszinierende Welt der Insekten
|
|
Sa. 28. Januar: Wir trafen uns im Jugendraum und
bastelten den „Rudi Rotbein“ aus Papier. Danach gab es zur Stärkung ein
Schokoladenwettessen, bei dem man ordentlich arbeiten und auch die
richtige Glückszahl würfeln musste, um an die Schokolade zu kommen. Aber
es machte großen Spaß.
|

|
|
Sa. 25. Februar: Zur Nistkastenkontrolle im Dombachtal trafen wir uns bei den Krötenteichen
und gingen von da aus die Nistkästen ab, um sie zu reinigen.
Herbert kam
mit der großen Leiter, und dann holten wir einen Nistkasten nach dem
anderen herunter, schauten vorsichtig nach, ob sich nicht vielleicht ein
Mäuschen drin versteckt und bestimmten dann den Inhalt. Genutzt wurden
die Nistkästen von Kohlmeise, Grauschnäpper, Kleiber, Blaumeise,
Fledermaus und Gelbhalsmaus. In einem Kasten befanden sich mehrere tote
Kohlmeisenjunge, was die Kinder zu verschiedenen Spekulationen veranlasste,
wie das wohl passiert sein könnte.
|
|
Sa. 1. April: Da es so lange kalt war, ließen die Erdkröten im März auf sich
warten, doch Anfang April war es dann soweit. 89 Kröten, 75 männliche und
14 weibliche, brachten wir zu den Laichgewässern. Eine Spitzmaus und ein
Teichmolchweibchen waren auch in den Eimern, allerdings beide tot.
|
nach
oben
|
Sa. 29. April: Besuch
des Insektariums im Frankfurter Zoo. Wir fuhren mit dem Zug nach Frankfurt
und schauten uns zuerst im Insektarium die meist exotischen Insekten an,
wie z.B. Gespensterheuschrecken, Stabheuschrecken und Wandelndes Blatt.
Da einige von den Kindern auch solche Tiere zu Hause hatten, war das
natürlich sehr interessant. Auch die Blattschneiderameisen fanden reges
Interesse. Nach dem Insektarium wurden die anderen Tiere des Zoos
erkundet, wobei die Affen und Robben die Lieblinge der Kinder waren.
|
|
Fr. 5., Sa. 6. und So. 7. Mai: An diesem Wochenende verbrachten wir eine
gemeinsame Freizeit mit den Kinder- und Jugendgruppen von Niederselters
und Hünfelden im Kreisjugendheim Heisterberg im hohen Westerwald. Ziel
dieser Freizeit war, die anderen Kinder und Jugendlichen aus den
Nachbargemeinden kennen zu lernen und vor allem gemeinsam viel Spaß zu
haben.
Unser Motto war „Gemeinsamkeit macht echt stark!“
Das Wetter
war supergut, das Essen und die Stimmung auch. Wir fuhren Boot auf dem
Heisterberger Weiher, spielten Fußball und mit Begeisterung Völkerball.
Am Samstagvormittag gab es ein großes Geländespiel, Würstchen wurden
gegrillt, Stockbrot gebacken, und am Sonntag beteiligten wir uns am NABU-Wettbewerb „Stunde der Gartenvögel“.
Zum Abschluss wurde eine große Runde einberufen, und alle Teilnehmer waren
sich einig, dass es eine sehr gelungene Freizeit war, die auf jeden Fall
wiederholt werden sollte.
|
|
Sa. 13. Mai: Für
diesen Tag war eine Frühlingswanderung mit Eltern und Geschwistern zum Alsdorfer
Weiher geplant. Wir trafen uns am Waldschloss und wanderten mit kleiner
Besetzung zum Weiher. Thomas führte uns und zeigte uns jede Menge
Pflanzen am Weges- und Waldrand. Über 50 verschiedene Arten bestimmten
wir, wie z. B. Wilder Oregano, Schlitzblättriger Storchenschnabel,
Perlgras, Bergplatterbse und Mausohr-Habichtskraut.
|
nach
oben
|
Sa. 24. Juni: Naturerlebnis
Artenschutz „Ameise“
„Einer für alle, alle für einen“! Das war unser Motto bei diesem
Tagesprojekt in Steinfischbach auf dem Grillplatz Katzenbach. Um das
Leben der Ameisen kennen zu lernen, verwandelten wir uns in Ameisen. Wir
bastelten uns Fühler, Duftdrüse, Giftdrüse und Schrillleiste (korrekt:
Stridulationsorgan). Dann unternahmen die Ameisenkinder eine Reise mit
verbundenen Augen am Seil entlang durch den Wald. An verschiedenen
Stationen saß eine erwachsene Ameise, die ihnen die einzelnen Aspekte des
Ameisenlebens erläuterte.
Ein
Ameisenduftspiel wurde veranstaltet, bei dem die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt
wurden und sich gegenseitig im Gelände Duftfährten legten, die zu den
Läusen mit dem Honigtau führten, über welchen sich die Ameisenkinder auch
gleich hermachten. Ein anderes Spiel hieß „Angriff auf den Ameisenbau“.
Bei diesem Spiel wollte eine Gruppe feindlicher Ameisen die Larven der
Baubewohnenden Ameisen rauben. Dabei kamen die Giftdrüsen bzw. Wasserspritzen
zum Einsatz. Diese mussten immer wieder am Wassereimer gefüllt werden.
Es war an diesem Tag sehr heiß und von daher natürlich Spaß ohne
Ende. Dieses Spiel musste auch unbedingt noch ein zweites Mal gespielt
werden. Die geklauten Larven schmeckten übrigens sehr gut!
Um 17.00 Uhr
kamen dann die Eltern und Geschwister zum Sommerfest, zumindest die, die
nicht Fußball schauen wollten. Aber wir waren auch über Handy immer gut
informiert. Deutschland – Schweden 2-0!
|
|
Der
Vergleich zwischen Fußballmannschaft und Ameisenvolk war für die Kinder
sehr gut nachvollziehbar, denn auch bei der Fußballelf müssen alle an
einem Strang ziehen und sich für einander einsetzen, und wie beim
Ameisenvolk heißt es: EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN!
|

|
|
Sa. 8. Juli: Der geplante Bau der Insektennistwand musste verschoben werden.
Da das herrliche Sommerwetter dazu einlud, trafen wir uns stattdessen in
Dombach am Sportplatz, wanderten ein Stück Richtung Eichelbacher Hof und suchten
uns eine schöne Stelle am Langheckerbach aus. Wir hatten ein Suchspiel
geplant, aber Staudamm bauen und die Insekten am und im Bach zu
erforschen war für die Kinder viel wichtiger und die Zeit verging mal
wieder viel zu schnell.
|
nach
oben
|
Sa. 2. und So.
3. September: Obstwiesenzeltlager
in Oberems
Zusammen mit der NAJU-Gruppe
Oberems verbrachten wir ein Wochenende auf deren Steuobstwiese „am hohen
Stein“ in Oberems.
Spiele auf der
Obstwiese und im Wald und Wahrnehmungen in der Natur waren Schwerpunkte
des Programms. Viel Spaß hatten die Kinder beim Spielen am Bach, beim
Speckstein bearbeiten und Totempfahl schnitzen. Ein Seilparcours durch
den nächtlichen Wald war eine echte Herausforderung für sie - und für
ihre Betreuer auch. Es war abenteuerlich, sich am Seil entlang über Stock
und Stein zu tasten und dann eine große Strecke frei ohne Seil
zurückzulegen, mit einem Licht als Orientierungspunkt in der Ferne. Aber
nach dem ersten Durchgang hatten die Kinder so viel Zutrauen in ihre
Fähigkeiten, dass sie voller Begeisterung noch eine weitere Runde
wagten.
Nach so viel
„Action“ den ganzen Tag lang schliefen alle sehr gut, teils in der großen
Jurte, teils unter freiem Himmel. Mittelpunkt des Lagers war das
Lagerfeuer, das von den Kindern immer „bewacht“ wurde. Denn es mussten
Würstchen und Stockbrot gebraten und Wasser zum Spülen und für Tee
gekocht werden.
|
|

|
|
Sa. 7. Oktober: Zu einer Herbstwanderung trafen wir uns auf dem Waldparkplatz an
der ersten Abfahrt nach Steinfischbach. Zuerst besichtigten wir die
wunderschönen Ameisenhügel an der Hochtaunusstrasse, wo wir sehr
vorsichtig waren, um den Erdauswurfsring nicht zu zertreten. Der größte
Teil der Ameisenvölker hatte sich auch schon zur Winterruhe in die Baue
zurückgezogen.
Wir
wanderten dann durch den Wald nach Dombach. Unterwegs gab es auf einer
schönen Waldlichtung noch ein Ameisenquiz und ein Spiel, bei dem die
Wächterinnen mit verbundenen Augen die Arbeiterinnen ihres eigenen
Volkes am richtigen „Nestgeruch“ erkennen mussten.
|
|
Sa. 18. November: Im Haus der Jugend bastelten wir Meisenknödelglocken für den
Christkindlmarkt. Dazu wurden Tontöpfe bemalt, mit Serviettentechnik
verziert und zum Schluss mit einem Meisenknödel versehen.
|
|
Sa. 16. Dezember: Im Jugendraum fand unser traditionelles vorweihnachtliches
Treffen statt. Wir bastelten Geschenkanhänger aus Holzklammern und
gestalteten Karten mit gepressten Blättern, Farbe und diversen anderen
Materialien.
Die Kinder
ließen ihrer Fantasie freien Lauf und produzierten kleine Kunstwerke.
Nach der Arbeit machten wir es uns mit Plätzchen, Lebkuchen und Wintertee
gemütlich.
|
nach
oben
nach
oben
|
|
|