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      Aktivitäten der Laubfrsche 2006

 

„Das große Krabbeln“ – Die faszinierende Welt der Insekten

 

Januar

März

Mai

Juli

September

November

Februar

April

Juni

August

Oktober

Dezember

 

Sa. 28. Januar: Wir trafen uns im Jugendraum und bastelten den „Rudi Rot­bein“ aus Papier. Danach gab es zur Stärkung ein Schokoladenwettessen, bei dem man ordentlich arbeiten und auch die richtige Glückszahl würfeln musste, um an die Schokolade zu kommen. Aber es machte großen Spaß.

 

Sa. 25. Februar: Zur Nistkastenkontrolle im Dombachtal trafen wir uns bei den Kröten­teichen und gingen von da aus die Nistkästen ab, um sie zu reinigen.

Herbert kam mit der großen Leiter, und dann holten wir einen Nistkasten nach dem anderen herunter, schauten vorsichtig nach, ob sich nicht vielleicht ein Mäuschen drin versteckt und bestimmten dann den Inhalt. Genutzt wurden die Nistkästen von Kohlmeise, Grauschnäpper, Kleiber, Blaumeise, Fledermaus und Gelbhalsmaus. In einem Kasten befanden sich mehrere tote Kohlmeisenjunge, was die Kinder zu verschiedenen Spekulationen veranlasste, wie das wohl passiert sein könnte.

 

Sa. 1. April: Da es so lange kalt war, ließen die Erdkröten im März auf sich warten, doch Anfang April war es dann soweit. 89 Kröten, 75 männliche und 14 weibliche, brachten wir zu den Laichgewässern. Eine Spitzmaus und ein Teichmolchweibchen waren auch in den Eimern, allerdings beide tot.

 

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Sa. 29. April: Besuch des Insektariums im Frankfurter Zoo. Wir fuhren mit dem Zug nach Frankfurt und schauten uns zuerst im Insektarium die meist exotischen Insekten an, wie z.B. Gespensterheuschrecken, Stabheuschrecken und Wandelndes Blatt. Da einige von den Kin­dern auch solche Tiere zu Hause hatten, war das natürlich sehr interessant. Auch die Blatt­schneiderameisen fanden reges Interesse. Nach dem Insektarium wurden die anderen Tiere des Zoos erkundet, wobei die Affen und Robben die Lieblinge der Kinder waren.

 

Fr. 5., Sa. 6. und So. 7. Mai: An diesem Wochenende verbrachten wir eine gemeinsame Freizeit mit den Kinder- und Jugendgruppen von Niederselters und Hünfelden im Kreis­jugendheim Heisterberg im hohen Westerwald. Ziel dieser Freizeit war, die anderen Kinder und Jugendlichen aus den Nachbargemeinden kennen zu lernen und vor allem gemeinsam viel Spaß zu haben.

Unser Motto war „Gemeinsamkeit macht echt stark!“

Das Wetter war supergut, das Essen und die Stimmung auch. Wir fuhren Boot auf dem Heisterberger Weiher, spielten Fußball und mit Begeisterung Völkerball. Am Samstagvor­mittag gab es ein großes Geländespiel, Würstchen wurden gegrillt, Stockbrot gebacken, und am Sonntag beteiligten wir uns am NABU-Wettbewerb „Stunde der Gartenvögel“. Zum Abschluss wurde eine große Runde einberufen, und alle Teilnehmer waren sich einig, dass es eine sehr gelungene Freizeit war, die auf jeden Fall wiederholt werden sollte.

 

Sa. 13. Mai: Für diesen Tag war eine Frühlingswanderung mit Eltern und Geschwistern zum Alsdorfer Weiher geplant. Wir trafen uns am Waldschloss und wanderten mit kleiner Beset­zung zum Weiher. Thomas führte uns und zeigte uns jede Menge Pflanzen am Weges- und Waldrand. Über 50 verschiedene Arten bestimmten wir, wie z. B. Wilder Oregano, Schlitz­blättriger Storchenschnabel, Perlgras, Bergplatterbse und Mausohr-Habichtskraut.

 

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Sa. 24. Juni: Naturerlebnis Artenschutz „Ameise“

„Einer für alle, alle für einen“! Das war unser Motto bei diesem Tagesprojekt in Steinfischbach auf dem Grillplatz Katzenbach. Um das Leben der Ameisen kennen zu lernen, verwandelten wir uns in Ameisen. Wir bastelten uns Fühler, Duftdrüse, Giftdrüse und Schrillleiste (korrekt: Stridulationsorgan). Dann unternahmen die Ameisenkinder eine Reise mit verbundenen Augen am Seil entlang durch den Wald. An verschiedenen Stationen saß eine erwachsene Ameise, die ihnen die einzelnen Aspekte des Ameisenlebens erläuterte.

Ein Ameisenduftspiel wurde veranstaltet, bei dem die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt wur­den und sich gegenseitig im Gelände Duftfährten legten, die zu den Läusen mit dem Honigtau führten, über welchen sich die Ameisenkinder auch gleich hermachten. Ein anderes Spiel hieß „Angriff auf den Ameisenbau“. Bei diesem Spiel wollte eine Gruppe feindlicher Ameisen die Larven der Baubewohnenden Ameisen rauben. Dabei kamen die Giftdrüsen bzw. Wasser­spritzen zum Einsatz. Diese mussten immer wieder am Wassereimer gefüllt werden.

Es war an diesem Tag sehr heiß und von daher natürlich Spaß ohne Ende. Dieses Spiel musste auch unbedingt noch ein zweites Mal gespielt werden. Die geklauten Larven schmeckten übri­gens sehr gut!

Um 17.00 Uhr kamen dann die Eltern und Geschwister zum Sommerfest, zumindest die, die nicht Fußball schauen wollten. Aber wir waren auch über Handy immer gut informiert. Deutschland – Schweden 2-0!

Der Vergleich zwischen Fußballmannschaft und Ameisenvolk war für die Kinder sehr gut nachvollziehbar, denn auch bei der Fußballelf müssen alle an einem Strang ziehen und sich für einander einsetzen, und wie beim Ameisenvolk heißt es: EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN!

 

Sa. 8. Juli: Der geplante Bau der Insektennistwand musste verschoben werden. Da das herrliche Sommerwetter dazu einlud, trafen wir uns stattdessen in Dombach am Sportplatz, wanderten ein Stück Richtung Eichelbacher Hof und suchten uns eine schöne Stelle am Langheckerbach aus. Wir hatten ein Suchspiel geplant, aber Staudamm bauen und die In­sekten am und im Bach zu erforschen war für die Kinder viel wichtiger und die Zeit verging mal wieder viel zu schnell.

 

August: Ferien

 

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Sa. 2. und So. 3. September: Obstwiesenzeltlager in Oberems

Zusammen mit der NAJU-Gruppe Oberems verbrachten wir ein Wochenende auf deren Steuobstwiese „am hohen Stein“ in Oberems.

Spiele auf der Obstwiese und im Wald und Wahrnehmungen in der Natur waren Schwer­punkte des Programms. Viel Spaß hatten die Kinder beim Spielen am Bach, beim Speck­stein bearbeiten und Totempfahl schnitzen. Ein Seilparcours durch den nächtlichen Wald war eine echte Herausforderung für sie - und für ihre Betreuer auch. Es war abenteuerlich, sich am Seil entlang über Stock und Stein zu tasten und dann eine große Strecke frei ohne Seil zurückzulegen, mit einem Licht als Orientierungspunkt in der Ferne. Aber nach dem ersten Durchgang hatten die Kinder so viel Zutrauen in ihre Fähigkeiten, dass sie voller Begeiste­rung noch eine weitere Runde wagten.

Nach so viel „Action“ den ganzen Tag lang schliefen alle sehr gut, teils in der großen Jurte, teils unter freiem Himmel. Mittelpunkt des Lagers war das Lagerfeuer, das von den Kindern immer „bewacht“ wurde. Denn es mussten Würstchen und Stockbrot gebraten und Wasser zum Spülen und für Tee gekocht werden.

 

Sa. 7. Oktober: Zu einer Herbstwanderung trafen wir uns auf dem Waldparkplatz an der ersten Abfahrt nach Steinfischbach. Zuerst besichtigten wir die wunderschönen Ameisen­hügel an der Hochtaunusstrasse, wo wir sehr vorsichtig waren, um den Erdauswurfsring nicht zu zertreten. Der größte Teil der Ameisenvölker hatte sich auch schon zur Winterruhe in die Baue zurückgezogen.

Wir wanderten dann durch den Wald nach Dombach. Unterwegs gab es auf einer schönen Waldlichtung noch ein Ameisenquiz und ein Spiel, bei dem die Wächterinnen mit verbun­denen Augen die Arbeiterinnen ihres eigenen Volkes am richtigen „Nestgeruch“ erkennen mussten.

 

Sa. 18. November: Im Haus der Jugend bastelten wir Meisenknödelglocken für den Christ­kindlmarkt. Dazu wurden Tontöpfe bemalt, mit Serviettentechnik verziert und zum Schluss mit einem Meisenknödel versehen.

 

Sa. 16. Dezember: Im Jugendraum fand unser traditionelles vorweihnachtliches Treffen statt. Wir bastelten Geschenkanhänger aus Holzklammern und gestalteten Karten mit ge­pressten Blättern, Farbe und diversen anderen Materialien.

Die Kinder ließen ihrer Fantasie freien Lauf und produzierten kleine Kunstwerke. Nach der Arbeit machten wir es uns mit Plätzchen, Lebkuchen und Wintertee gemütlich.

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