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      Aktivitäten der Laubfrsche 2005

Thema: Auf der Suche nach den „Kobolden der Nacht“

 

Januar

März

Mai

Juli

September

November

Februar

April

Juni

August

Oktober

Dezember

 

Sa. 29. Januar: Wir trafen uns im Jugendraum im Haus der Jugend und bastelten „Regen-macher.“ Dazu wurden in stabile Pappröhren spiralförmig Nägel eingeschlagen und danach mit Erbsen, Linsen, Bohnen, Reis usw. gefüllt. Das ergab ein rieselndes Geräusch, welches den Regen darstellen soll. Zum Abschluss verzierten die Kinder sie mit Malfarbe und buntem Stoff.  Die „Regenmacher“ kommen ursprünglich aus dem Norden Chiles. Sie wurden von den Indianern aus abgestorbenen und verholzten Kakteen hergestellt und dazu benutzt, um den Regen herbeizurufen.

 

Sa. 19. Februar: Wiederum im Jugendraum baute sich jedes Kind einen „Maikäferbaum“, eine Insektennisthilfe für Gartennützlinge. In Stücke von Birkenstämmen, die wir freundli­cherweise vom Förster zur Verfügung gestellt bekamen, wurden rundherum Löcher gebohrt.

Dann kam oben auf die abgeschrägten Baumstücke noch ein Dach aus Holzbrettchen, welche die Kinder vorher angemalt hatten.

 

Sa. 26. März: Bei unserem Arbeitseinsatz am Krötenschutzzaun war die Ausbeute diesmal nicht so groß. Da in den Tagen zuvor schon sehr viele Erdkröten gewandert waren, brachten wir 44 Tiere, davon 36 Weibchen und 8 Männchen über die Straße.

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Sa. 16. April: Unser Ausflug zum Opelzoo war ein voller Erfolg. Wir hatten eine Führung mit dem Thema „Anpassung der Tiere an ihren Lebensraum“ gebucht. Die Kinder erfuhren viel Interessantes über Elefant, Wisent, Rotfuchs, Polarfuchs, Kolkrabe, Totenkopfäffchen usw. Danach war Austoben auf dem Spielplatz angesagt.

 

Sa. 23. April: Zu einer Frühlingswanderung durch das schöne Dombachtal kamen einige Laubfrösche mit ihren Eltern und Geschwistern. Thomas Fittkau führte uns und machte uns auf viele Pflanzen aufmerksam, die am Weges- und Waldrand und auf den Wiesen wuchsen.

Am Drei-Länder-Eck gab es eine gemütliche Pause mit Picknick, bevor es wieder auf den Heimweg ging.

 

Sa. 21. Mai: Wir besichtigten eine Fledermaushöhle. Sie dient als potenzielles Winterquartier für Braunes Langohr, Wasserfledermaus, Bart-, Fransen- und Bechsteinfledermaus. Sie halten von Oktober bis April Winterschlaf dort und dürfen in dieser Zeit natürlich auf keinen Fall ge­stört werden. Für die Kinder war es abenteuerlich und für manche auch etwas gruselig, sich in dieser großen und dunklen Höhle zu bewegen.

 

Fr. 10. Juni: Auf dem Grillplatz in Steinfischbach veranstalteten wir ein Sommerfest für die Laubfrösche, ihre Eltern und Geschwister. Für die Kinder gab es eine Rallye, bei der sie ihr Wissen über die Lebensweise der Fledermäuse testen konnten. Nach Ausfüllen eines Frage-bogens gab es dann für jedes Kind ein „Zertifikat zum Fledermausforscher“.

Mit leckeren Salaten und Grillwürstchen stärkten wir uns und waren der Meinung, im nächsten Jahr auch wieder ein Sommerfest zu veranstalten.

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Fr. 24. Juni: Fledermausabend mit Exkursion

Der Abend begann in der Pitzerklinik mit einem Dia-Vortrag von Ferdi Muth. Auch konser-vierte und präparierte Fledermäuse und Fledermauskot unter dem Mikroskop gab es zum Anschauen, Fledermausrufe wurden von einer CD abgespielt. Ferdi hatte auch zwei lebende Zwergfledermäuse dabei, von denen eine den Flügel verletzt hatte und die andere noch ganz klein war. Beim Füttern zuzuschauen und diese kleinen drolligen Tierchen auf die Hand zu neh­men und zu streicheln, war etwas ganz Besonderes für die Kinder.

Anschließend unternahmen wir mit Fledermausdetektoren ausgerüstet eine Exkursion in den Kurpark und hatten auch Erfolg. Wir konnten mehrmals die Ultraschalllaute von Zwergfleder-mäusen hörbar machen.

 

Fr. 8. Juli: „Fledermäuse und wir unter dem Sternenhimmel“, die Übernachtung im Freien musste leider des schlechten Wetters wegen ausfallen, wurde aber auf das erste Wochenende nach den Ferien verschoben.

 

August: Ferien

 

Fr. 9. September: Übernachtung in Gnadenthal

Kein Tropfen Regen und milde Temperaturen waren optimale Voraussetzungen für unsere Übernachtung. Mit Isomatte und Schlafsack richteten wir unser Lager ein, der Himmel war unser Dach. Ein Feuer durfte natürlich auch nicht fehlen. Dazu musste aber erst einmal Holz zum Anmachen gesucht werden, denn wir waren auf einer einsamen Insel und hatten nur ein einziges Streichholz zum Anzünden. Nachdem wir besprochen hatten, welches Holz sich am Besten zum Feuermachen eignet und wie man trockenes Holz findet, gingen die Kinder auf die Suche und kamen reichlich beladen zurück. Wir bauten ein Pyramidenfeuer und haben es auch tatsächlich mit einem Streichholz zum Brennen gebracht. Es brannte bis spät in die Nacht und wurde am Morgen auch gleich wieder entfacht. Unsere Kinder sind darin wahre Spezialisten. Wir unternahmen auch eine Nachtwanderung und gingen auf die Suche nach Fledermäusen. Aber wir hatten diesmal kein Glück. Von den Großen Mausohren in Gnadenthal war nichts zu sehen und zu hören.

Morgens gab es frische Brötchen zum Frühstück und gegen 9.00 Uhr wurden die Kinder ab­geholt.

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Sa. 17. September: Wir unternahmen einen Ausflug zum Römerkastell Saalburg. Dort hatten wir eine „Führung mit Aktivprogramm“ gebucht. Diese begann mit einer kurzen Einführung in die Römerzeit und in die Geschichte des Kastells. Es ging weiter mit dem Alltagsleben der Sol­daten, das für unsere heutigen Verhältnisse ganz schön hart war und endete mit Bogenschießen und Speerwerfen. Danach blieb noch genügend Zeit zum Besichtigen und Herumstromern, be­vor es wieder nach Hause ging.

 

Sa. 8. Oktober: Zum Äpfeleinsammeln trafen wir uns auf der NABU eigenen Streuobstwiese in Dombach. Nachdem Bruno fleißig geschüttelt hatte, sammelten wir zwei Zentner Äpfel auf und brachten sie nach Bad Camberg zur Kelterei Schmitt. Dort konnten wir in der Fertigungs-anlage die Verarbeitung vom Pressen über das Filtern und die Lagerung bis zur Abfüllung in die Flaschen verfolgen. Zum Abschluss nahmen sich die Kinder frischen Apfelmost mit nach Hause.

 

Sa. 19. November: Um Fledermauskästen zu bauen, durften wir den Werkraum in der Hör­behindertenschule benutzen. Tatkräftige Hilfe hatten wir dabei von den „großen“ Natur­schützern Bruno, Helmut, Thomas und Jürgen.

Die fertigen Fledermauskästen nahmen die Kinder mit nach Hause als Ersatzquartiere für „Baumfledermäuse“, da es leider immer we­niger alte Bäume mit natürlichen Baumhöhlen gibt.

 

Sa. 10. Dezember: Zum Jahresausklang trafen wir uns im Haus der Jugend, im Jugendraum. Wir bastelten Holundertrolle und Kiefernzapfenmännchen. Die Kinder hatten beim Gestalten ihrer Figuren sehr viel Spaß. Sie gaben ihnen Namen, einige wurden zu Punkern oder irgend­welchen Promis. Nach dem Basteln ließen wir uns Tee, Kuchen, Plätzchen und Lebkuchen gut schmecken.

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